Kardiovaskuläres Risiko und die Therapie Drucken


Bei einer Reihe von Patienten der Insula sollten in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Ulm, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, moderne, diagnostische Methoden verwendet werden, um das kardiovaskuläre Risikoprofil sowie die bereits vorhandenen Folgeerkrankungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu dokumentieren. Dabei wurde insbesondere untersucht, wie hoch das Vorkommen von arteriosklerotischen Gefäßveränderungen und endothelialen Dysfunktionen ist und wie häufig eine Proteinurie zu diagnostizieren ist. Beide Veränderungen (Gefäßveränderungen und wahrscheinlich gefäßassoziierte Veränderungen an der Niere) stehen in direktem Zusammenhang mit einer extremen Adipositas. Es sollte untersucht werden, welche prädisponierenden Faktoren in Zusammenhang mit diesen Veränderungen stehen (Faktoren des metabolischen Syndroms). Besonderes Interesse galt der Fragestellung, ob die nachgewiesenen Veränderungen an den Gefäßen und an der Niere im Laufe der Behandlung in der Insula reversibel sind. Es wurde davon ausgegangen, dass im Frühstadium der Entwicklung dieser Veränderung eine hohe Reversibilität durch eine Gewichtsabnahme erreicht werden kann. Komorbiditätsstudie (Pdf)