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Adipositas-Prävention für den Grundschulbereich Drucken

Die Geschichte erzählt vom Kasperl, dem das tägliche Fernsehen und das Naschen mit der Prinzessin zu fad geworden ist, und der für ein Jahr auf Wanderschaft geht und dadurch auch dem Zauber der Zuckerhexe entkommt. Die Prinzessin dagegen langweilt sich entsetzlich und wird in den Bann der Zuckerhexe gezogen, verbringt die langen Tage bis zu Kasperls Rückkehr nur vor dem Fernseher und im Bett und wird von ihren drei Zofen mit Limo, Pommes und Sahnetorte versorgt. Als der Kasperl von seiner tollen Reise zurück kommt, sieht er die Bescherung und befreit die Prinzessin aus dem Bann der Zuckerhexe. Die platzt daraufhin vor Wut. Der Kasperl zeigt der Prinzessin, wie sie viel gesünder und glücklicher leben kann. Schließlich passt sie wieder in ihr schönes Ballkleid, und die Geschichte endet mit einem ausgelassenen Schloßfest.

In Zusammenarbeit mit Psychologen, Ernährungstherapeutinnen und Ärzten am Rehazentrum Insula, mit Frau Steinpatz vom Insula-Kindergarten, vor allem aber mit der Puppenspielerin selbst, wurde das Stück mehrfach überarbeitet, denn es  sollen weder übergewichtige Kinder beschuldigt werden, noch soll ein besonders schlankes Schönheitsideal kommuniziert werden.  Frau Dipl. Psych. Alexandra Tobar begleitet das Projekt in Zusammenarbeit mit der Universität Marburg und im Auftrag der Adipositas-Stiftung durch eine Studie, die den Effekt des Kasperltheaters und der Nachbesprechung kontrollieren soll.

Der Plan unserer Stiftung, allen 22 Grundschulen des Berchtesgadener Landes, die an dem Projekt teilnehmen, eine Aufführung des Kasperl-Theraters vor Ort kostenfrei anzubieten, ging weitgehend in Erfüllung dank der Sparkasse Berchtesgadener Land, die die Aufführungen des Kasperl-Stückes mit einer Spende von 5000 Euro unterstützte.

Pressebericht über das Projekt (Pdf)

Radiosendung zum Thema:

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